Trauringe von Juwelier Oberleitner
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Verlobungsringe und Eheringe - fürs Leben verschmolzen

Es freut uns, dass Sie in den Bund der Ehe treten wollen! Dazu möchten wir uns nicht nur als Juweliergeschäft mit langjähriger beratender wie fertigender Kompetenz im eigenem Schmuckatelier ins Gespräch bringen, sondern auch ein paar Tipps zum Thema Trauringe selbst geben.

Ein kleiner Reif Edelmetall mit großer Symbolkraft

Sie hatten möglicherweise beim Lesen des Wortes ›Bund‹ die Assoziation ›altmodisch‹. Doch verbirgt sich dahinter der althergebrachte Begriff der Verbindung zweier Menschen, der bis heute seine Bedeutung hat. Solch ein Bund fürs Leben wird in unseren Breiten seit dem 11. Jahrhundert mit dem Ringtausch, dem gegenseitigen Anstecken des Traurings, besiegelt. Davor trug die Frau den Ring als Zeichen des Verheiratet-Seins allein, was eher eine rechtskräftige Verpflichtung gegenüber dem Ehegatten symbolisierte, da Liebesheiraten noch selten waren.

Heute symbolisieren zwei gleichförmige Ringe das Treueversprechen zweier Menschen, die sich in Liebe zugetan sind. An welcher Hand der Ehering getragen wird, ist heute jedem selbst überlassen – früher war es in Nord- und Osteuropa und auch in Deutschland allgemeine Sitte, ihn rechts zu tragen. In Amerika und als Ausnahme im Erzbistum Trier steckt er an der Linken. Die Wahl der Hand mag heute zwar freigestellt sein, allerdings ist diese Entscheidung für uns Juweliere von großer Bedeutung, aber weniger in ästhetischer als in ergonomischer Hinsicht. Denn nach wie vor geben wir uns die Hand mit rechts. Wenn Sie hier Ihren Ehering tragen, ist es umso wichtiger, dass die Ringe perfekt am Fingerglied anliegen und beim Händeschütteln nicht auf die benachbarten Finger drücken.

Wer seinen Ring links tragen mag, kann also großzügiger gestaltete Ringe wählen. Eines gilt es jedoch zu bedenken: Ein Trauring soll den Träger ein Leben lang begleiten und mit der Zeit eins mit ihm werden. Dazukommt, dass auch unsere Hände sich im Laufe der Jahre verändern. Sie werden stärker, besonders die Fingergelenke, und da ist es umso wichtiger, dass Trauringe ›mitwachsen‹ können – dies gelingt mit schlichteren Designs besser. In unserem Atelier können Ihre Ringe dann unkompliziert in der Weite angepasst werden.

Eine andere schöne Tradition ist die ›Morgengabe‹. Ursprünglich war sie als finanzielle Zuwendung gedacht, die die Braut nach der Hochzeitsnacht erhielt. Wir beobachten seit einiger Zeit ein Aufleben dieser Tradition unter zeitgemäßen Bedingungen. Die emanzipierte Braut von heute schenkt zurück! Die Morgengabe wird heute demnach lieber am Hochzeitsmorgen, also vor dem Jawort, beidseitig getauscht, gern in Form von Schmuck: Das kann etwas Persönliches, Kreatives oder Romantisches sein – Manschettenknöpfe etwa, oder ein zweiter Beisteck-Ring.

Auch hierzu beraten wir Sie gern, damit die Überraschung auch wirklich gelingt.

Ihr Stefan Oberleitner

Uhren und Schmuck: Top Marken bei Juwelier Oberleitner in Wiesbaden