Perlenschmuck Juwelier Oberleitner
Logo Perlenschmuck Juwelier Oberleitner

Perlen in Einzigartiger Verarbeitung bei Ihrem Juwelier

Unzählige Mythen ranken sich um die Entstehung der Perlen, und es ist kein Zufall, dass in früheren Kulturen die faszinierenden Schmuckstücke als ›Tränen der Götter‹ bezeichnet wurden. Einer polynesischen Legende nach wurde die Perlmuschel den Menschen von Oro – dem Gott des Friedens und der Fruchtbarkeit – gegeben, der über einen Regenbogen auf die Erde hinabgestiegen sei. Das ist vielleicht nicht ganz wahr, aber wir freuen uns, Ihnen unsere Faszination für diese herrlich schimmernden Naturprodukte bei Juwelier Oberleitner näher bringen zu können.

Perlen – die klassischen Schönheiten  

Perlen sind ein faszinierendes Geschenk der Natur. Perlenketten sind immer Unikate und auch die Zuchtperlen sind Naturprodukte. In einem Grab in den Vereinigten Arabischen Emiraten haben französische Archäologen 2012 eine Perle aus der Zeit um 5.500 vor Christus gefunden. Allein dieser Fund bestätigt die lange Tradition von getragenen Perlen. Sie gehören zu den ersten Schmuckstücken, die Menschen getragen haben. Seit jeher kommen Perlen mystische oder symbolische Bedeutung zu. In China stehen sie für Reichtum, Weisheit und Würde, in Japan für Glück und in Indien symbolisieren sie Kinderreichtum. Die Perle galt als Aphrodisiakum und Heilmittel gegen Melancholie und Wahnsinn. Die Chinesen glaubten, der Mondschein allein habe die Kraft, Perlen wachsen zu lassen. Die alten Griechen gingen noch einen Schritt weiter, sie glaubten, Perlen entstünden bei Nacht, während die nach oben geöffnete Auster den Tau des Mondes sammelt. Bei den Römern wurden Perlen treffend der schaumgeborenen Venus zugeschrieben. Im Mittelalter galten Perlen in unseren Breiten als Zeichen der Liebe zu Gott, was mit ein Grund für die oft verwendete Perlstickerei mit Flussperlen aus dieser Zeit ist.

Das berühmteste Perlengebiet war der Persische Golf. Regiert von wechselnden Herrschern, waren die Vorkommen eine Quelle riesigen Wohl­standes und damit einhergehend auch von Macht. Alexander der Große verband mit seinem Expeditions­heer nicht nur das Abendland mit dem Morgen­land – er brachte auch die Perle nach Europa. Der Besitz wertvoller Perlen war lange Privileg des Adels, aber mit der beginnenden Ver­teilung des Reich­tums auch an das Bürger­tum, verteilte sich auch der Perlen­besitz über die Stände hinweg. Der Wunsch, Perlen zu besitzen, überstieg allmählich den Vorrat der Natur. Also begann der Mensch langsam und zaghaft den Versuch, Perlen zu züchten. Vor ungefähr 120 Jahren gab es erste erfolgs­versprechende Zuchtergebnisse in Japan.

Die ersten Zuchtperlen hatten einen un­befriedigenden Glanz, waren zerbrechlich und für den Handel ungeeignet. Das änderte sich erst in den 1920er-Jahren. Zu diesem Zeit­punkt hielt die Zucht­perle Einzug im europäischen, wie amerikanischen Markt. Am Anfang sorgten die gezüchteten Perlen für Aufruhr: Wie sollte man sie einordnen? Waren das ›echte‹ Perlen oder Imitate? Wie sollte man sie preislich bewerten? Ohne die geregelte Klassifizierung von heute, wurden sie anfangs als ›echte Perlen, neuer Herkunft‹ bezeichnet. Um 1924 wurde der noch heute gebräuchliche Begriff ›Zuchtperle‹ oder ›gezüchtete Perle‹ gebräuchlich. Durch stetige Ver­besserung der Zucht­methoden, wurden sowohl die Qualität als auch die Quantität verbessert. Aber Erfolg erzeugt nicht immer zwangsläufig Erfolg. Durch das lukrative Geschäft der 1950er-Jahre kam es schließlich zur Überproduktion, die den monetären Wert der Perle generell reduzierte.

Perlen schmeicheln den Träger­innen und sie sind wandelbar. Eine Perle muss zum Typ ihrer Trägerin passen, zur Hautfarbe, dem Teint, der Haarfarbe und vor allem der Farbe der Augen. Die Gestaltung kann auch später noch dem eigenen veränderten Ge­schmack, sowie sich wandelnden Trends angepasst werden. Perlen lassen sich außerdem hervorragend kombinieren mit Edel­metallen wie Gold oder Platin, aber auch mit Farb­steinen. Heute gibt es kaum noch Naturperlen am Markt. Meist handelt es sich um Zuchtperlen oder gezüchteten Perlen. Mit geübter Hand wird geschickt ein Fremdkörper in eine gesunde, reife Muschel oder Auster eingepflanzt. Dann werden die Mutter­muscheln normalerweise bis zu drei Jahre in natürlicher Umgebung gepflegt.

Bei Juwelier Oberleitner führen wir ausschließlich naturfarbene und unbehandelte Südsee-Zuchtperlen und Akoja-Zuchtperlen. Durch beste Kontakte zu den Welt­märkten sind wir zudem in der Lage, auch absolute Raritäten für Sie zu finden. Sprechen Sie uns gerne darauf an!

Uhren und Schmuck: Top Marken bei Juwelier Oberleitner in Wiesbaden